Hotel Aaculaax
Ökologischer Bau - Plastik Recycling

Plastikwände
In unserer Gesellschaft ist es schwierig Kunststoff völlig zu vermeiden. In San Marcos gibt es keine Müllsammlung und so wird der Abfall an Abhängen oder beim Nachbarn entsorgt und auch die Ausländer fanden keine bessere Lösung, als den Müll zu verbrennen oder zu verbuddeln. Früher oder später führt dies unweigerlich zur Grundwasserverschmutzung. Fuer Aaculaax galt es eine bessere Lösung zu finden.
Wir hatten vorher Wände aus mit Bimsstein gefüllten Maschendraht gebaut. Dadurch inspiriert, wollten wir den Bimsstein mit Plastik gefüllten Wasserflaschen ersetzen. Wir füllten also mit Hilfe eines Metallstocks die Wasserflaschen mit Tüten, Zigaretten stummel und Batterien. Der über die Jahre akkumulierte Müll reichte in dieser komprimierten Form nicht aus, um ein 6 Meter langes und zwei Meter hohes Mauerstueck zu fuellen. Also haben wir auch noch die Nachbargrundstücke gereinigt.
Als Gerüst fuer die Mauer haben wir im Abstand von 2 Metern Zementsäulen mit den Massen 30x30 gebaut. Zwischen diesen wurde Maschendraht gespannt, wobei eine Seite erst nach dem Befüllen befestigt wurde. Um ein Ausbeulen zu verhindern, haben wir Metallhaken zwischen den Maschendraht gespannt. Nachdem die Wand komplett gefüllt war, wurde ein Zementputz angebracht. Dadurch sieht sie zwar wie eine normale Wand aus, ist aber im Falle eines Erdbeben flexibel und damit sicherer. Inzwischen gibt es einige Projekte, die mit Kunststoff bauen und damit unser allgegenwärtiges Müllproblem reduzieren.